Die sizilianische Küche

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Die Sizilianische Küche ist eine der variantenreichsten und extravagantesten Küchen Italiens. Der Zauber von Düften, Geschmäckern und Farben zeigt deutlich den Einfluß verschiedener Eroberer und Herrscher, die ihre Kultur, Zivilisation, Lebens- und Eßgewohnheiten sowie ihre vielfältigen Varianten der kulinarischen Zubereitung hinterlassen haben. Die einfache Lebensmittelzubereitung basiert auf der mediterranen Tradition der Griechen die eng verbunden mit dem östlichen Teil der Insel geblieben ist. Hinzu kommen die vielfältigen Raffinessen der französischen Köche „ Monsù“, die den palermitanischen Adel des 17. Jahrhundert entzückten und nicht zuletzt die farben- und aromafreudigen Süssigkeiten der Araber und die Tradition sowie auch die Verkostung rund um diverse Innereien nach jüdischer Art angemacht. Dies alles zusammen verleiht der sizilianischen Küche eine unvergleichlich vielfältige, ausgefallene und verrückte Exotik und einen variantenreichen Zauber der Genüsse. Im östlichen Teil der Insel sind vorherrschend die einfachen und schlichten Gerichte der traditionellen Bauern und Fischer zu finden. Der westliche Teil der Insel ist jedoch stark beeinflußt von den Arabern und deren höfischen Traditionen, das heißt die Küche ist hier viel üppiger und reich an ungewöhnlichen Kontrasten.

Die pasta

Sizilien war für die Römer die „Kornkammer“ und so hat man hier, im ersten grossen Pasta Labor, viel experimentiert und diese schliesslich variantenreich in Form, Farbe, Inhalt und Geschmack kreiert mit der Folge, dass die Pasta als Lebensmittel auch heute noch der Grundbaustein der mediteranen Küche darstellt. So wird die Pasta kombiniert mit Gemüse und Hülsenfrüchten oder sie dient als Kraft und Geschmacksverstärker in den diversen Nudelsuppen. Zusammen mit Fisch wird sie mit Gemüse und anderen Zutaten kombiniert und als seemännische Spezialität der Insel zubereitet; mit Fleisch zusammen dient die Pasta für die Zubereitung einer einfachen Mahlzeit nach bäuerlicher Tradition. Einzigartig exzellent und gleichzeitig so variantenreich ist auf Sizilien die „pasta al forno“, das Nudelgericht aus dem Backofen, welches man in den unterschiedlichsten Zubereitungsformen in jeder Ecke der Insel vorfindet und das überwiegend sowohl erste als auch zweite Hauptspeise ist. Der Einfluß der arabischen Küche wird deutlich durch die kräftigen und kontrastreichen Gegensätze der Geschmäcker, speziell süß-sauer, aufgrund der Verwendung von Pinienkernen, Rosinen zusammen mit Teigwaren, aber auch bei der Fisch- und Gemüseplattenzubereitung bei denen man Mandeln und verschiedene grüne Gemüse und Gewürze verwendet. Als Beispiel für die westlich sizilianische Speisekarte ist hier die „pasta con le sarde“ zu nennen. Der Hauptbestandteil sind frische Sardinen, angereichert mit Fenchelsamen, Pinienkernen, Rosinen, Mandeln und Safran oder auch die „sarde a beccafico“ die aus frischen Sardinen, Paniermehl, Zitronen, Pinienkernen, Rosinen und mit Lorbeerblatt aromatisiert werden sowie auch die „involtini di carne“ , gerollte kleine dünne Rindfleischscheiben die mit Paniermehl, Pinienkernen und Käse gefüllt und mit Lorbeer und Zwiebeln gewürzt werden.
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Caponata, Fische und Cous Cous

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Aus dem Umfeld von Catania kommt eine andere typische Speiseplatte, die „Caponata“ : Hauptbestandtteile sind diverse frittierte Gemüse (hier überwiegend Auberginen), gewürzt und angereichert mit Tomatensaft, Staudensellerie, Zwiebeln, Oliven, Kapern und Mandeln in einer süß-sauren Soße. Im Landesinnern der Insel bevorzugt man Fleischgerichte, Gemüse, Wurstaufschnitt und Käse von hervorragender Qualität. Entlang der Küste ist der Fisch die Hauptspeise der Bewohner. Nicht nur die Vielfalt der Fischsorten sorgen für genußvolle Rezepte und eine überaus abwechslungsreiche Zubereitungsform, sondern auch altüberlieferte Traditionen der jeweiligen Bevölkerung zeigen eine große Variationsfreudigkeit. Jeder Küstenabschnitt der Insel hat seinen „eigenen“ Fisch und deren „eigene“ Zubereitungsvorliebe und -variante. Der Thunfisch wird im Westen und Südwesten überwiegend gefangen und angeboten sowie unterschiedlichst zubereitet, Sardinen und Sardellen sind jedoch überall auf der Insel weit verbreitet, während im Raum Messina an der Ostküste überwiegend der Schwertfisch kulinarisch anzutreffen ist, oftmals zubereitet mit Zwiebel, Oliven, Kapern und Tomaten. Das Cous Cous ist ein typisches Lebensmittel, das die Bevölkerung in und um Trapani zubereitet und das als Hauptspeise des traditionellen gastronomischen Mittelmeerraumes gilt. Es handelt sich hier um grobkörnigen Weizengrieß der mit Wasserdampf gegart wird. Im Gegensatz zu den Maghreb-Länder, wo Fleisch als Basis dient, bevorzugt und verwendet man hier auf Sizilien Fisch.

Straßengastronomien

Ein Platz der gerne zur Nahrungsaufnahme aufgesucht wird, sind die sogenannten Straßengastronomien bzw. der Schnellimbiss, kleine Marktstände und Frittenbuden, wo man ein reichhaltiges preiswertes Angebot in Form von Brot mit panelle (gewürzt angemacht und fritiertes Kischererbsenmehl), oder die cazzilli (Kroketten mit Petersilie) oder sfincione, typische palermitanische Pizzen auf der Basis von Paniermehl, Zwiebeln und Schafskäse) oder frittiertes Gemüse in Teigtaschen, wie z.B. Blumenkohl, Distel bzw. Artischocke. Eine andere eßtechnisch schwierige Speise, die eventuell arabischen Ursprungs ist, ist sicherlich die arancina: Reisbälle gefüllt mit Fleischragout und Erbsen bzw. mit Mozzarella und gekochtem Schinken. Der Name ergibt sich aufgrund der Form und der Farbe, die an eine Orange erinnert.
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Süßwaren

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Griechisch ist die Liebe für den Ricotta, ein Molkereiprodukt das sich viel später, inspiriert durch die großen arabischen Meister der Desserts, zum Prototyp der heutigen Nachspeisen in Sizilien entwickelte. So ist zum Beispiel Hauptbasis für die cassata und die cannoli der Ricottakäse, der oftmals mit kleinen Schokoladenstückchen, Zimt, kandierten Früchten und Likör angereichert wird. Aus eher einfachen Händen ist zeitlich später, während der Epoche der Normannen, aus Brombeeren von Nonnen aus dem Kloster La Martorana in Palermo, in Experimentierfreude ein herausragendes Kunstwerk eines Süsswarengeschäftes entstanden, die Frutta di Martorana, deren Namensgebung auf den des Klosters zurückzuführen ist. Die Nonnen erstellten auf der Basis einer Mandelpaste für das Fest der Verstorbenen kleine Süssigkeiten, die wie Imitationen von verschiedenen Früchten aussehen und mit lebhaften Farben angereichert sind. Unvergesslich sind auch das sizilianische Eis und die Granite (ein Eiswassersorbet mit verschiedenen Geschmacksrichtungen). Sie sind ein unersetzlicher Ritus für die Sizilianer während der heißen Sommertage..

Wein

Sono stati i Fenici ad introdurre il vino in tutta l’area mediterranea, ma sembra che la vite, in quest’isola baciata dal sole, crescesse spontaneamente già molto prima del loro arrivo.
Furono invece i coloni greci giunti nell’VIII sec. a.C. che per primi si dedicarono alla coltura della vite, dando inizio alla produzione dei vini siciliani che già in epoca romana erano largamente esportati ed apprezzati.


Mentre in passato il vino sicilianoprodotto aveva un alto grado alcolico ed era generalmente destinato al taglio di altri vini, dal 1970 in poi si è passati alla produzione di vini siciliani di maggior pregio.

Oggi le uve autoctone dell’isola sono fra le più importanti d’Italiaal pari di altre regioni italiane tradizionalmente note come il Piemonte e la Toscana e i vini siciliani hanno conquistato fama e rinomanza internazionale.

Il Nero d´Avola è sicuramente uno dei più prestigiosi vitigni autoctoni della Sicilia, altre celebri uve coltivate sono Grillo, Catarratto, Cerasuolo di VittoriaInzolia, Moscato d’Alessandria o Zibibbo, Malvasia.

Le principali uve internazionali sono Chardonnay, Cabernet SauvignonMerlot, Müller ThurgauPinot Nero e Syrah.

La Sicilia è inoltre famosa per la produzione di vini dolci e liquorosi. Si va dal Marsala, il vino siciliano più famoso al mondo, alla profumatissima Malvasia di Lipari, dal Moscato di Noto e Siracusa al Passito di Pantelleriauno fra i vini dolci più celebri e apprezzati d’Italia.

Vini Siciliani premiati al Vinitaly 2015

Premio Speciale Gran Vinitaly 2015

TERRE DELLA BARONIA

– CAMPOBELLO DI LICATA (AG – ITALIA)
(N.1 GRAN MEDAGLIA D’ORO, N.1 MEDAGLIA D’ORO)

Vini Bianchi

TERRE SICILIANE IGP ZIBIBBO “RAJAH” 2014

GORGHI TONDI
(MEDAGLIA D’ORO)

SICILIA DOP BIANCO GRANDE CUVEE” 2013

TERRE DELLA BARONIA
(MEDAGLIA D’ORO)

SICILIA DOP BIANCO “MARIA COSTANZA” 2014

TERRE DELLA BARONIA
(MEDAGLIA D’ARGENTO)

SICILIA DOP BIANCO

TERRE DELLA BARONIA” 2014
(MEDAGLIA D’ARGENTO)

Vini Rossi

SICILIA IGP ROSSO “DUCA DI MONTALBO” 2004

TERRE DELLA BARONIA
(GRAN MEDAGLIA D’ORO)

SICILIA IGP ROSSO “DUCA DI MONTALBO” 2002

TERRE DELLA BARONIA
(MEDAGLIA D’ARGENTO)

Vini Liquorosi

MARSALA DOP SUPERIORE GARIBALDI DOLCE

BAGLIO BAIATA
(GRAN MEDAGLIA D’ORO)

MARSALA DOC SUPERIORE AMBRA DOLCE “3 GEN” 1980

CANTINE INTORCIA
(MEDAGLIA D’ORO)

MARSALA DOC VERGINE RISERVA “3 GEN” 1980

CANTINE INTORCIA
(MEDAGLIA D’ARGENTO)

MARSALA DOC VERGINE SOLERAS STRAVECCHIO “LE TERRE” 1980

CANTINE ARINI
(MEDAGLIA DI BRONZO)

Culturforum ist eine Italienisch-Sprachschule, die seit dem Jahr 2000 Kurse in italienischer Sprache und Kultur in Cefalù an der Nordküste Siziliens anbietet.

Corso Ruggero, 55
90015 Cefalù (Palermo), Sicilia, Italia

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